Sonntag, 26. Oktober 2014

Lesung bei der Eröffnung des MaMaMuSe Kunsthaellchens in Bergheim



Am Samstag war es soweit - die erste Lesung der "Seziererin" live und vor Publikum! Und was für einen schöneren Auftakt hätte es geben können als zur Eröffnung des MaMaMuSe Kunsthaellchens in Bergheim. 

Die finest music & art selection Veranstaltungsreihe rund um die schönen Künste hat ab sofort eine feste Heimat und wird zum Wohnzimmer für Künstler und Kunstinteressierte in der Region und über die Grenzen hinaus! Ich bin stolz darauf, von Veranstalter Eleftherios Mavros eingeladen worden zu sein, um "Die Seziererin" vorzustellen und Teil dieses Events werden zu dürfen.




In gemütlicher und familiärer Atmosphäre konnten die Besucher die aussagekräftigen und über Jahre erschaffenen Kunstwerke des Meister-Paares Wolf & Monika Hahlbrock bestaunen. Die Vernissage wurde von der Enthüllung eines neuen Kunstwerks gekrönt, einer Weltkugel, deren Inhalt die Gäste selbst mit ihren tiefsten Wünschen füllen konnten.

Weil ich selbst leider noch vor 23 Uhr die Veranstaltung verlassen musste (ohne Auto ist man ein bisschen aufgeschmissen...) konnte ich nur den Auftritt von Paddy Rooster mitverfolgen, der neben gecoverten Rock- und Countryhits auch eigene Kompositionen zum besten gab, die mich sehr beeindruckten! 

  



Die Stimmung war ausgelassen und gemütlich und auch ich selbst freue mich über positive Rückmeldungen. Ich finde es toll, dass es solche Veranstaltungen gibt, die die schönen Künste unterstützen und den Menschen auch in ihren eigenen Heimatorten näher bringen. Ich bin immer wieder gerne dabei und freue mich auch schon auf meinen nächsten privaten Besuch!




Donnerstag, 9. Oktober 2014

Die Seziererin



In sechs Tagen ist es soweit! Mein neues E-Book "Die Seziererin" (Herausgeber: books2read) erscheint. Bin ich aufgeregt? Was für eine Frage! Trete ich damit doch in die Fußstapfen von Karin Slaughter, P.J. Tracy und Jeffery Deaver, um nur ein paar meiner Idole zu nennen. Psycho-Thriller und Horrorromane sind schon immer meine nicht-geheime Leidenschaft gewesen und nun probiere ich selbst aus, ob ich in diesem Genre bestehen kann. Ich kann es kaum glauben.

Die Geschichte:
Sie begehrt ihn, seit sie denken kann. Nun will sie von seinen Liebhaberinnen lernen – indem sie ihre Leichen seziert, eine nach der anderen. Wer ist die Unbekannte, die jede seiner Geliebten auf brutalste Weise zur Strecke bringt? Nur zwei Dinge weiß Christian: Sie ist eine Frau, und sie ist immer in seiner Nähe. Bis zum Drehtermin nach Australien verfolgt sie ihn. Der TV-Produzent und sein Kameramann Ole müssen den grausamen Morden ein Ende setzen, bevor es zu spät ist. Denn die Besessenheit der Seziererin kennt keine Grenzen. Und ihre kranke Liebe geht bis in den Tod.

Mehr will ich nicht verraten. Wie ihr lesen könnt, verbinde ich auch hier wieder erfundene Elemente (Nein, ich bin keine psychopathische Serienkillerin!) mit Themen, über die ich Bescheid weiß (Die Arbeit beim Fernsehen zum Beispiel.). Dementsprechend liegt natürlich jeder technische Fehler bei mir und ich bitte um Entschuldigung. 

Über eure Meinung würde ich mich übrigens sehr freuen! Ich habe auch zu einer Leserunde bei lovelybooks eingeladen, so profitiere nicht nur ich, sondern auch ihr, denn es gibt 20 Exemplare der "Seziererin" zu gewinnen, damit ihr sie auch richtig auseinander pflücken könnt.

Und a propos Leserunde: Vielleicht könnt ihr mich auch bald selbst in the flesh zu Ohren bekommen, aber psst! Später mehr...

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Frankfurter Buchmesse 2013

Besuch beim "Hausverlag"
Hier bin ich und quetsche alles in kurze Zeit-Slots, weil mir genau das im Moment fehlt - Zeit. Trotzdem möchte ich euch einen klitzekleinen Reisebericht zur Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr nicht vorenthalten. Denn da war ich am Freitag. Leider nur am Freitag, des schon erwähnten Zeitproblems wegen. Danach ging es flugs auf Außendreh (für die, die neu sind: Ich habe ja auch noch einen Daytime-Job - die Journalisterei) und erst heute bin ich wieder im wundervollen Köln gelandet.

Aber zurück zu den Buchdeckeln, die die Welt bedeuten: Relativ verspätet erreichte ich um die Mittagszeit in Begleitung einer lieben Freundin (ich nenne sie an dieser Stelle mal Die Vielleserin) die heiligen Hallen der Messe Frankfurt. Der Himmel war grau, das Wetter nasskalt, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Hallo? Bücher? Unzählige Träume und Wünsche, gedruckt auf Seiten über Seiten über Seiten - wer kann da schlecht gelaunt sein? Die Buchmesse ist für mich ein magischer Ort, schon immer gewesen. Als Kind gingen mir die Augen über, als ich zum ersten Mal dieser Massen an Büchern gewahr wurde. Am liebsten hätte ich sie alle adoptiert. So geht es mir auch heute noch. Aber jetzt reicht es auch, allein nur Zeit in dieser beruhigenden Umgebung zu verbringen.

Ich sage beruhigend, aber für viele war es das sicher nicht. Denn das Gewusel der Menschen, die auch dem Zauber dieser Wunderwelt erlagen, war schon hardcore. Ich möchte mir nicht vorstellen, was am Samstag oder Sonntag los war. Denn am Freitag war die Masse des Publikums noch relativ zahm: Fachbesucher und Journalisten only! Erst am Wochenende wurden die Tore für Jedermann geöffnet. Und Jedermann nutzt das auch aus, wie ich aus der Erfahrung der letzten Jahre sagen kann. Aber beschweren möchte ich mich sicherlich nicht, denn solange dort noch die Hölle los ist, ist auch das gemeine Buch nicht dem Untergang geweiht!

Nächster Lesestoff - check!

Der Shuttle-Service transportierte uns trocken in Halle 3.0, die für mich immer der erste Anlaufpunkt ist: "Literatur und Sachbuch". Sofort zückte ich Stift und Papier, um die Liste des angestrebten Lesestoffs zu vervollständigen, die sich seit Jahren erweitert und erweitert, aber leider nicht genau so schnell abnimmt. Wenn ich doch nur so rasch lesen könnte wie ich neuer spannender Bücher ansichtig werde. Mist!

Leider konnte ich es nicht einrichten, meinen Autoren-Kollegen zu begegnen, da sich unsere Terminpläne zu sehr überschnitten. Doch die Vielleserin und ich ließen uns nicht entmutigen und stromerten durch die engen Gänge, bestaunten die kreativen Stände und durchblätterten sämtliche Bücher, die uns gefielen. Auf der Leseinsel am Heyne-Stand machten wir Rast. In Sichtweite von Bernhard Hennen, der anno dazumal in der Jury des "Schreiben Sie einen magischen Bestseller!"-Wettbewerbs saß und Die Organisation bewertete, vertieften wir uns in die neusten Machwerke der Random House-Autoren. Die Lebensbeichte von Uschi Obermaier landete so auf meiner Weihnachts-Wunschliste, genauso wie der neue Schocker von Joe Hill, Christmasland


Auch schade: Uschi Obermaier konnte ich nicht mehr persönlich sehen, die später eine Lesung hielt, denn ich musste schon um 18:30 Uhr wieder los und vorher gab es noch viel zu entdecken: Halle 3.1, ebenfalls "Literatur und Sachbuch", die Hallen der Internationalen Verlage und die der Sachthemen, die für uns interessant waren. Im Vorbeigehen konnte ich einen Blick auf Wolfgang Niedecken erhaschen, für mich als Wahl-Kölnerin natürlich ein witziger Zufall. Leider schaffte ich auch die Lesung von Sven Regener nicht, was ich immer noch sehr traurig finde, da Herr Lehmann und alle Folge-Romane für mich der Gipfel der deutschen Literatur sind.

Abschluss des Tages bildetet ein kurzes Zusammentreffen mit meiner Agentin Natalja Schmidt von Schmidt & Abrahams. Mehr als ein Hallo meinerseits war leider nicht drin, aber wenigstens konnte man sich so sehen. Ein Sektchen sprang dabei auch heraus, da sagt man ja sowieso nicht nein. Danach hieß es sofort: Ab ins Auto! Denn die Termine jagten sich und der Stau auf sämtlichen Autobahnen tat sein übriges. Schade, ich wäre gerne noch ein bisschen zum Quatschen geblieben. Dafür bin ich bekannt, das mache ich gerne, vor allem, wenn es um mein Lieblingsthema geht: Bücher! Aber die nächste Messe kommt bestimmt und bis dahin habe ich ja vielleicht auch ein zweites "Baby" zum herzeige...